So sparen Sie Heizkosten auf Mallorca
So sparen Sie Heizkosten auf Mallorca
Heizkörper auf Mallorca sollten unbedingt entlüftet werden, um kostensparend betrieben werden zu können. Luftblasen behindern den Fluss von heißem Wasser. Ein weiterer Tipp: Platzieren Sie einen Wärmereflektor zwischen Heizkörper und Wand, um zu verhindern, dass Wärme in die Wand „eindringt“. Wenn Sie eine Gasheizungsanlage haben und der Kessel alt oder defekt ist, kann es sich lohnen, gleich einen neuen Kessel zu kaufen. Mittelfristig lohnt sich die Anschaffung, da neue Geräte deutlich weniger Energie verbrauchen und einen höheren Wirkungsgrad haben.
Aber wie wird die Heizung richtig betrieben? Palmas Versorgungsunternehmen Endesa hält eine Raumtemperatur von 20 Grad für ausreichend. Wenn Sie den Thermostat höher drehen, müssen Sie mit einem Anstieg der Heizkosten von 7 % pro Grad rechnen. Und um Geld zu sparen, sollte die Temperatur im Schlafzimmer nicht höher als 15 bis 17 Grad sein. Experten empfehlen nächtliches Heizen nur, wenn die Dämmung des Gebäudes schlecht ist. Ansonsten ist es einfacher, die Heizung nachts herunterzuschalten und morgens nur kurz aufzudrehen, um die Räume aufzuheizen.
Wenn die Sonne scheint, können hochgezogene Rollläden dafür sorgen, dass sich die Wohnung tagsüber aufwärmt. Bei bewölktem Wetter sollten sie heruntergelassen sein, wobei geschlossene Vorhänge zusätzlichen Isolationsschutz bieten. Die Verwendung eines Heizkörpers als Wäscheständer ist eine scheinbar bequeme Lösung, aber langfristig eine teure und daher schlechte Angewohnheit. Nasse Hosen können die Heizleistung um 10 % reduzieren. Ein weiterer Tipp: Sie können auch Energie sparen, wenn Sie den Thermostat beim Verlassen der Wohnung für längere Zeit auf 15 Grad absenken. Endesa erklärt zudem, dass eine gute Gebäudeisolierung für eine effektive Heizung besonders wichtig ist. Das Isolierungsproblem ist auf der Insel sehr verbreitet, weil insbesondere die Türen schlecht isoliert sind und Wärme abgeben. Eine schlecht isolierte Tür gibt mindestens 5 % der Wärme ab. Bei Fenstern ist die Situation noch schlimmer. Bei unsachgemäßer Installation können Fenster bis zu 25 % der Wärmeenergie abgeben. Jeder Mieter mit doppelt verglasten Fenstern kann sich auf Mallorca glücklich schätzen. Dann kann nur noch ein effizientes Heizungssystem die baulichen Mängel ausgleichen. Cristian Rodríguez, Verkäufer bei „Expert“ im Einkaufszentrum Porto Pi, sagt: „Fußboden- und Erdgasheizung sind am besten geeignet. Sie können Wärme gut ausstrahlen und sind dennoch sparsam.“ Aber nicht jeder auf der Insel kann sich diese leisten. Daher stehen in den Regalen des Elektronikgeschäfts alle Arten von Heizgeräten bereit - für alle Immobilienbesitzer, die nachrüsten müssen, um im Winter nicht zu frieren. Besonders beliebt: kleine Heizstrahler ab 20 Euro, mit denen man sich morgens im Bad aufwärmen kann. Zudem sind Wärmedecken derzeit stark gefragt. Rodríguez erklärt: „Früher haben diese oft Feuer gefangen, doch mittlerweile schalten sie sich nach einiger Zeit automatisch aus.“
Für längere Heizzeiten wählen viele Menschen immer noch elektrische Heizungen, obwohl sie zu den größten Stromfressern zählen. Je nach Modell haben sie eine Heizleistung von 800 Watt bis 2 Kilowatt. Ihre Anschaffungskosten liegen je nach Größe zwischen 30 und 180 Euro. Rodríguez erklärt: „Sie sind nur für einen einzelnen Raum geeignet, nicht für die gesamte Wohnung. Der Preis für Ölradiatoren ist ähnlich und der Vorteil besteht darin, dass sie die Wärme länger halten können.“
Rodríguez empfiehlt die Verwendung einer Gasheizung, um die gesamte Wohnung zu heizen. Er sagt: „Wenn Sie ein oder zwei Stunden am Tag heizen, brauchen Sie nur ein bis zwei Gasflaschen pro Monat bei 14 Euro pro Flasche.“ Der Kauf von Gasöfen mit Gasleitungsanschluss ist teurer. Der Preis liegt zwischen 130 und 200 Euro. Der mit „Llama azul“ („Blaue Flamme“) gekennzeichnete Ofen steht für einen geringeren Gasverbrauch. Rodríguez schlägt tragbare Klimaanlagen als „beste Lösung“ vor. Sie kosten mindestens 400 Euro, aber es fallen keine zusätzlichen Installationskosten von 200 bis 300 Euro an wie bei herkömmlichen Klimaanlagen. Zudem können sie im Sommer zum Kühlen verwendet werden, und die Wartungskosten sind niedrig. Nur die trockene Luft, die sie abgeben, ist ein Nachteil.
In städtischen Gebieten der Insel stecken ökologische Heizalternativen noch in den Kinderschuhen. Pelletöfen werden auf Fincas immer beliebter. Sie sind wesentlich besser geeignet als Holzöfen, allerdings relativ teuer, und der Ruß muss regelmäßig entfernt werden. Für Palma hingegen hat Cristian Rodríguez einen weiteren Trend identifiziert: Heizungen im Retro-Stil. Seine elektrischen Braseros - früher tragbare Kohleöfen, die unter den Tisch gestellt wurden, um die Füße zu wärmen - reißen ihm die Kunden buchstäblich aus der Hand.